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Fahrzeit zum Kindergarten

Vom Verwaltungsgericht (VG) München kommt jetzt ein Urteil, das viele Eltern nicht freuen dürfte. Kernaussage: 30 Minuten Fahrtzeit zur Kindertagesstätte sind Eltern und ihren Kleinen zumutbar (Az.: M 18 K 13, 2256).

Das Leben in der Stadt hat auch für viele junge Familien seinen Reiz. Die Infrastruktur stimmt, das kulturelle Angebot ist gut, auch Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich sind oft genügend vorhanden. Deshalb setzen Viele das Wohnen in städtischen Metropolen mit dem Leben der kurzen Wege gleich.

Das stimmt oft, aber nicht grundsätzlich. Denn aus kurz und bequem wird fast immer lang, umständlich und mühsam, sobald es um das Suchen und das Finden eines U3-Betreuungsplatzes in einer Kindertagesstätte geht. Zwar gibt es seit dem 1. August 2013 darauf einen Rechtsanspruch. Doch einen Anspruch, dass sich der Kita-Platz in unmittelbarer und deshalb schnell erreichbarer Nähe der Wohnung befindet, gibt es nicht.

Diese Erfahrung musste ein junges Elternpaar vor dem Verwaltungsgericht München machen. Die beiden hatten für ihren 13 Monate alten Sohn zwar einen Kita-Platz in der Bayern-Metropole bekommen. Aber dieser lag rund eine halbe Stunde Fahrtzeit entfernt von der elterlichen Wohnung. Unzumutbar weit, meinten die Eltern und klagten deshalb vor dem Münchener Verwaltungsgericht. Ziel: Zuweisung eines Kita-Platzes in der näheren Umgebung der Wohnung.

Das VG München wies die Klage ab. Begründung: Eine rund halbstündige Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Kindertagesstätte sei zumutbar. Die Münchener Stadtverwaltung hatte den Eltern drei Kita-Plätze angeboten, die in jeweils rund 30 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen waren.

Obwohl es sich bei der vorliegenden Entscheidung des Verwaltungsgerichts München um einen Einzelfall handelt, dürfte er eine Orientierung sein für andere Metropolen in Deutschland, insbesondere für die Stadt Köln. Denn auch in der Domstadt müssen Eltern teils lange Fahrzeiten in Kauf nehmen, um allmorgendlich die Kita zu erreichen. Weshalb sich die naheliegende Frage stellt, ob Eltern mit einer Mietwohnung in Köln gut bedient sind.

Wahrscheinlich nicht. Denn nicht nur stetig steigende Mieten zehren am Familienbudget, auch die Kita-Dichte ist nach wie vor nicht zufriedenstellend. Sinnvoller ist es oft, im Einzugsgebiet der Domstadt Wohneigentum – insbesondere ein Haus – zu bauen. Die eingesparte Miete wird bei dieser Strategie in die Finanzierung der eigenen vier Wände investiert. Vor allem aber ist die Infrastruktur rund um Köln ähnlich gut wie in der Domstadt selbst. Die Versorgung mit Kindergärten für die U3-Betreuung vielfach spürbar besser.

Ihr Town & Country-Partner weiß übrigens genau, wo Sie im Raum Köln den für Ihre Familie idealen Eigenheim-Standort finden. Dass er überdies Ihr Traumhaus mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis baut, versteht sich von selbst.

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